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Wir sind dann mal zurück

Vergangene Woche hieß es für uns FSJlerInnen aus Sachsen: „Aufbruch in neue Welten“. So der Leitgedanke. Besagter Aufbruch begann aber erstmal mit einer längeren Bahnfahrt nach Kohren-Sahlis, denn trotz kurzer Entfernung luden Ersatzhaltestelle und Busverspätungen zum Verweilen ein. Hier fand unsere erste Seminarfahrt der diesjährigen Freiwilligen statt - eine von vier, die neben Bildungstagen und Seminarvorbereitungstagen zu einem Freiwilligendienst gehört. Was jetzt erstmal ziemlich trocken klingt ist tatsächlich eine gute Chance, um mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen, die ähnliche Interessen haben. Natürlich kommt die Weiterbildung auch nicht zu kurz…

 

Getreu dem Motto dieser Woche „Kennenlernen, Connecten und Austausch“, kamen wir mit Hilfe der Koordinatorinnen ins Gespräch und lernten uns untereinander, sowie die verschiedenen Einsatzstellen besser kennen.  So saßen die Freiwilligen aus Dresden, Chemnitz, Leipzig, Freiberg und Umgebung plötzlich zusammen, spielten Karten und Tischtennis, suchten den ortsansässigen Irrgarten und versuchten sich vor den typischen Namensspielen zu drücken.

Neben Spiel und Spaß standen Informationen rund um das schon begonnene Jahr im Vordergrund. Was sind Bildungstage? In welchem Rahmen soll das eigene Projekt entstehen? Wann und was ist die Abschluss - Auftakt - Veranstaltung (kurz AAV)? 

Fragen über Fragen, die in den einzelnen Seminartagen für die Freiwilligen kurz und knackig beantwortet wurden und so war am Donnerstag Zeit für einen Workshoptag. Losgelöst vom täglichen Programm und dem üblichen Gruppengefüge konnten sich alle im kreativen Schreiben, Forum-Theater, in Graffiti und Performance ausprobieren. Wir zwei erhielten einen Einblick in japanisches Theater, sterbende Blumen und performative Übungen mit Gegenständen.

 

Am Abend waren dann immer Werwolf-Runden, Lagerfeuer oder Wanderungen angesetzt und so hieß es schneller als gedacht schon wieder Abschied nehmen: ab in den Zug von Geithain nach Leipzig und schließlich verstreut sich einE jedeR in die Trams Richtung zu Hause.

 

Und trotz Müdigkeit bleibt und steigt die Vorfreude auf den nächsten Ausflug nach Görlitz und dem gemeinsamen Wiedersehen, denn es ist ein bisschen wie von einer Klassenfahrt heimzukommen – obwohl wir uns auf die Ruhe des eigenen Zimmers gefreut haben, ist es abends dann doch viel zu ruhig.

 

Ein Bericht der beiden FSJler Kultur, Rosa Preiß und Johannes Ernst Richard Preißler